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Woher kommt das Böse?

Predigt anläßlich des Neujahrsempfangs in der Bergkirche Wiesbaden am 18. Januar 2006

Bergkirche, Wiesbaden
Bergkirche, Wiesbaden

Liebe Gemeinde,

seit Jahrhunderten, ach was red´ ich, seit Jahrtausenden stellt sich die Menschheit immer wieder die Frage: Woher kommt das Böse?

Aber warum macht man sich immer wieder diese Mühe, verstehen zu wollen, woher das Böse kommt? Ist es denn nicht allemal schon genug, das Böse einzudämmen oder zu bekämpfen, wo immer es sich zeigt? Viele Polizistinnen und Polizisten, die ich kenne, würden letzterem von ganzem Herzen zustimmen. Sie würden mir sagen: Was sich den Kopf darüber zerbrechen, woher das Böse kommt, oder darüber, was vielleicht das "Böse an sich" sein könnte. Wichtiger als sich mit solchen Fragen abzuquälen sei vielmehr: Wie kann ich das Böse erkennen und was kann ich dagegen machen? That´s it! Nicht diskutieren sei angesagt, sondern Handeln! Könnte man diesen pragmatischen Umgang mit dem Bösen vielleicht als spezifisch "polizeilich" bezeichnen?

Falls da was Wahres dran sein sollte, dann ahnen Sie vielleicht, dass ich Sie doch gerne einladen möchte, nicht dort stehen zu bleiben, sondern sich trotz aller Bedenken darauf einzulassen, mit mir gemeinsam über das Böse ein wenig weiter nachzudenken. Das ist keine Kritik der von mir beschriebenen "polizeilichen Sicht" des Bösen. Im Gegenteil: Mir ist sehr bewusst, dass das Nachdenken über das Böse diesen pragmatischen Umgang mit dem Bösen voraussetzt. Denn wäre ich nicht vor dem Bösen geschützt, könnte ich mir meine Gedanken zum Thema sparen. Ich wäre wahrscheinlich vollends damit beschäftigt dem Bösen nicht zum Opfer zu fallen.

Lassen Sie uns also diesen geschützten Raum nutzen, über das Böse nachzudenken. Und das soll nicht bloß zum Selbstzweck oder als reine Gedankenakrobatik geschehen, sondern damals wie heute treibt uns die Vermutung, dass unser Nachdenken über das Böse uns vielleicht einen Schlüssel dafür liefern könnte, wie man es los werden könnte - am besten sogar ein für alle Mal los werden könnte.

Das wäre der Weg von der Bekämpfung, von der Eindämmung des Bösen, zur radikalen, die Wurzel des Problems packenden Beseitigung. Oder dasselbe in einem vielen von Ihnen vertrauteren Sprachgebrauch gesagt: Es wäre der Schritt von der Repression zur Prävention.

Wie stehen also unsere Chancen, das Böse los zu werden? Die biblischen Aussagen zu diesem Thema sind alles andere als beschönigend. Ja, das Problem des Bösen wird in der Bibel nochmals radikalisiert und schonungslos analysiert.

Wir bekommen zu hören: "Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf." Die Aussage eines Pessimisten? Ein Pessimist würde wohl darauf antworten: Das hört sich vielleicht pessimistisch an, aber der Pessimismus sei kein Prinzip, sondern lediglich nüchterne Kenntnisnahme der Realität. Man mag es sich anders wünschen, aber die Welt sei nun mal so wie sie ist, und da beißt eine Maus keinen Faden ab. Basta!

Und in der Tat: Es lassen sich damals wie heute Fakten benennen, die diese Sicht stützen. Heutige Fakten sind gerade Ihnen mehr als vertraut, da brauche ich keine Eulen nach Athen zu tragen. Aber einen kurzen Blick auf die biblischen Zusammenhänge möchte ich mir gestatten. Die sieben Kapitel der Bibel die dieser Aussage vorausgehen, lassen sich als eine Bestätigung dieser Ansicht verstehen. Der so genannte Sünden-fall im Paradies - also die Geschichte von der verbotenen Frucht - der Brudermord Kains und die Zeugung so genannter "Gottessöhne", d.h. die völlige Missachtung von Ehe und Familie durch damalige Herrschaftshäuser, bestätigten auch damals diese pessimistische Sicht des Menschen. Und schon im sechsten Kapitel - am Anfang der Noah-Geschichte - bekommen wir das entsprechende Urteil das erste Mal zu hören: "Als aber der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen." (1. Mose 6,5f.)

Dieser Text gehört zu den bekannteren unter den biblischen Texten, und deswegen fällt einem seine Besonderheit möglicherweise gar nicht mehr auf. Denn das "Böse" wird hier weder in äußeren Umständen gesucht noch bei anderen, die die Bösen sind. Nein! Es gibt hier keine klare Grenzziehung hier die Guten, dort die Bösen, hier schwarz und da weiß, wie manche es unter Bezug auf die Bibel gerne hätten, sondern es gibt ein allen Menschen gemeinsames Problem. Und dieses Problem steckt nicht irgendwo da draußen außerhalb von uns, sondern es steckt mitten in uns drin. Das ist schon starker Tobak. Denn nun macht es keinen Sinn mehr zu fragen: Wer hat Schuld? Sondern die Frage heißt nun vielmehr: Was machen wir nun?

Die Bibel denkt an dieser Stelle an eine radikale Lösung, die Sintflut. Und so kommt es auch. Ist das Problem danach gelöst?

Was bekommen wir nach der Sintflut zu hören: "Und der Herr sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trach-ten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf." Das heißt: Nichts hat sich geändert! Das besagte Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist vor der Sintflut wie nach der Sintflut "böse von Jugend auf". Geändert hat sich Gottes Haltung, sein Umgang, ja vielleicht sogar er selbst hat sich vor und nach der Sintflut geändert, aber mit den spannenden theologischen Deutungen dieses Umstandes möchte ich Sie jetzt nicht belästigen.

Wichtiger ist nämlich, dass sich an der radikalen Analyse nichts geändert hat. Suchen wir nach dem Ursprung des Bösen, dann stoßen wir in biblischer Perspektive nicht auf ein uns undurch-sichtiges Geschick oder Verhängnis, wie es im antiken griechischen Denken oft auftritt, wir stoßen auch nicht auf einen bösen Konstrukteur, der uns einen Konstruktionsfehler verpasst hat, und wir stoßen auch nicht auf eine klare Verteilung, wie die Guten auf dieser Seite und die Bösen auf der anderen. Sondern wir stoßen auf uns. Wir stoßen auf uns als Ursache des Bösen. Und wollte man diese Ursache beseitigen, dann müsste man uns beseitigen, im wortwörtlichen Sinne, wie durch die Sintflut geschehen, oder man müsste uns anders konstruiert denken. Im ersteren Fall gäbe es uns nicht, im letzteren gäbe es uns je-denfalls nicht in dem Sinne, was wir unter Menschsein verstehen. Bis heute liebäugeln immer wieder Menschen mit einer dieser beiden Möglichkeiten um dem Bösen Herr zu werden, um es zu besiegen. Aber beide Möglichkeiten sind gerade umgekehrt der Triumph dessen, was man eigentlich loswerden möchte: Beide Möglichkeiten wären ein Triumph des Bösen und zwar in einem radikalen, und das heißt in diesem Zusammenhang, in einem endgültigen Sinn.

Wir werden das Problem des Bösen also nicht los und nicht, weil andere böse sind, sondern weil es zu unserem Menschsein gehört, böse sein zu können.

Vielleicht ist das auch die nicht einfache Erkenntnis, zu der Gott im Verlauf dieser Geschichte gekommen ist, oder anders formuliert: "Gott lernt", aber das nur als kurzer Hinweis auf die gewichtigen theologischen Implikationen des Predigttextes.

Für uns wichtiger ist die Aussage: Wir werden das Problem des Bösen nicht los, weil es eben zu unserem Menschsein gehört, böse sein zu können. Warum? Weil das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens von Jugend auf böse ist. Diese Aussage ist zugegebenermaßen radikal. Zu den damit verbundenen Zumutungen an unser Menschen- und an unser Selbstbild habe ich eben einiges gesagt.

Ich glaube auch, dass diese Aussage inhaltlich zutreffend ist. Um das Böse zu wissen, den Reiz des Bösen spüren zu können, um die eigenen Versuchungen und Schwächen, um den eigenen Ehrgeiz und die eigenen Kränkungen, um die eigenen Fehler und Fehltritte zu wissen oder zumindest sie zu spüren, gehört nicht zu den schönen, aber zu den unvermeidbaren Erfahrungen eines jeden Menschen, sei er Pfarrer oder Pfarrerin wie ich, sei er Polizist oder Polizistin wie viele von Ihnen oder sei es sonst wer auf der Welt. Würde man um diese Dimension des eigenen Lebens nicht wissen oder sie zumindest nicht spüren können, dann wäre man ein Fall für den Arzt.

Die Aussage, dass das Dichten und Trachten des Menschen von Jugend an böse sei, ist also radikal, sie ist meines Erachtens auch zutreffend, aber sie ist nicht vollständig. Denn wird sie als vollständige Beschreibung unseres Wesens, unseres Menschseins aufgefasst, dann ist sie schlicht und einfach falsch! Auch die gerne daraus abgeleitete Behauptung "Der Mensch an und für sich ist böse" ist aus meiner Sicht falsch. Und falsch finde ich diese Aussagen nicht in erster Linie darum, weil sie meinen religiösen Überzeugungen widersprächen, sondern weil sie - lassen Sie es mich ein wenig technisch ausdrücken: Weil sie unterkomplex sind. Sie werden uns nicht gerecht. Sie werden unserem Leben nicht gerecht. Und sie werden unseren Problemen, die wir immer wieder mit dem Bösen haben, in keiner Weise gerecht. Schaut man sich demgegenüber solche Behauptungen ein wenig näher an, dann handelt es sich häufig um Problemvermeidungsstrategien und manchmal um nichts anderes als mehr oder weniger gut getarnte Entschuldigungen oder Rechtfertigungen.

Gern wird in diesem Zusammenhang der englische Philosoph Thomas Hobbes zitiert: "Der Mensch ist des Menschen Wolf", so können sich Menschen verhalten, keine Frage, aber so müssen sich Menschen im Unterschied zu Wölfen nicht verhalten. "Böse sein zu können" bedeutet eben nicht "böse sein zu müssen"! Eine Meinung, der - nebenbei gesagt - auch Thomas Hobbes zugänglich war.

Beschäftigt man sich mit der Frage, woher das Böse kommt, und folgt den biblischen Hinweisen und Problemanalysen, dann kommt man um dieses Problemniveau nicht herum, das Böse als eigene Möglichkeit zu begreifen und zu verstehen.

Und man könnte die "Problemschraube" noch eine Umdrehung weiter anziehen, wenn Sie z.B. an die vorhin gehörte Aussage von Paulus in seinem Römerbrief denken, der in schonungsloser Selbsterkenntnis sagte: "Wollen habe ich wohl, aber das Gutes vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich." (Rö 7, 18b.19) Und das ist bei Paulus nicht mal so eine kühne Behauptung, sondern sie wird mit Beispielen unterfüttert. Natürlich: Man kann sich irren in dem, was man selbst für gut hält. Man kann sich täuschen, was man im Hinblick auf andere für gut hält. Man kann sich bei der Wahl der Mittel irren, mit denen man das Gute befördern möchte. Das gibt es.

Man kann das Gute wollen, die richtigen Mittel wählen und trotzdem, ohne dass man das im Leisesten wollte, das Böse befördern. Auch diese tragischen Konstellationen gibt es. Sie erkennen sie unschwer an Formulierungen wie: "Aber ich habe es doch gut gemeint und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt". Das sind ebenso tragische Situationen wie die bewusste Inkaufnahme des Bösen zur Beförderung des Guten in Dilemmasituationen. Solche Situationen führen uns an unsere menschlichen Grenzen, an die Grenzen unseres Verstehens, unseres Ertragens und unserer Handlungsmöglichkeiten. Das sind Probleme, die weit jenseits einer einfachen Weltsicht liegen, die da sagt, die Guten tun Gutes und die Bösen Böses und fertig. In einer selbstgebauten "Lego-Welt" mag das vielleicht so sein, in der realen Welt ist es aber komplizierter. Viel komplizierter. Und manchmal wünschen wir uns vielleicht, dass alles nicht so kompliziert sein möge. Dass die Welt einfacher wäre, dass wir einfacher wären. Vielleicht sollte man einfach mal tabula rasa machen, und noch mal von vorne anfangen: Doch so geht es nicht. Und es hat schon zuvor nicht geklappt und würde auch wieder nicht funktionieren. Die Welt ist und bleibt kompliziert. Wir sind und bleiben kompliziert.

Doch es ist eine Frage offen geblieben, und das ist vielleicht sogar die wichtigste Frage: Wenn das alles mit dem Bösen so kompliziert sein sollte: Wie gehen wir dann mit dem Bösen um?

Lassen Sie uns mit dieser Frage nochmals auf den Predigttext zurückkommen. Vor der Flut sah sich Gott durch die Bosheit der Menschen zu deren Bestrafung veranlasst. (1. Mose 6,7) Wer könnte das nicht nachvollziehen?

Nach der Flut allerdings verspricht er erstaunlicherweise für alle Zeit von einer derartigen Strafe abzusehen - und das trotz aller weiter bestehenden Bosheit der Menschen! D.h. statt weiterer Strafen wird uns Schutz versprochen! Statt eines Verlustes der Grundlagen unseres Lebens werden sie uns garantiert!

Nicht Vergeltung, sondern Vergebung wird gegen das Böse in Stellung gebracht. Das klingt in Ihren Ohren womöglich ein bisschen zu einfach, möglicherweise zu sanft, ja vielleicht sogar zu fromm. Das wäre es vielleicht auch, wenn das mit dem Vergeben oder mit dem Verzeihen nicht so eine harte Arbeit wäre. Und es ist eine verdammt harte Arbeit. Nur in der Theorie oder im Hinblick darauf, dass andere tunlichst verzeihen sollen, erscheint das Verzeihen als eine einfache Fingerübung. Aber sich selbst oder anderen zu verzeihen, oder zu akzeptieren, dass andere einem verzeihen, führt einen oft genug an die eigenen Grenzen. Es ist keine einfache Erfahrung, etwas gemacht zu haben, was eine Verzeihung erfordert. Meistens möchte man wohl doch eher Recht behalten, um sich das Verzeihen zu ersparen. Und doch kann es immer wieder vorkommen, weil wir so sind, wie wir sind. Denn das ist ja ein Teil der Realität, dass das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens von Jugend auf böse ist. Wir sollten uns nicht der Selbsttäuschung hingeben, als wären wir die großen Ausnahmen. Aber wir sollten auch nicht der Täuschung aufliegen, als wäre damit alles gesagt, was zu sagen wäre. Wir sind solche Menschen, in der Tat, aber wir sind auch Menschen die dem bösen Wollen, der bösen Tat und den Folgen der bösen Tat durch unser Verzeihen den verderblichen Stachel ziehen können.

Im privaten Lebensbereich mögen einem in dieser Hinsicht vielleicht einige Beispiele einfallen, denken Sie an die Beziehungen zu Ihren Kindern oder an die Beziehungen zu Ihren Lebensgefährtinnen und -gefährten, und an die große Bedeutung, die das Verzeihen in diesen Beziehungen nur allzu oft hat. Schon da geht´s - wie ich glaube und immer wieder selbst erfahre - nicht ohne.

Aber ich glaube, und damit komme ich wieder auf ein Stück harte Arbeit zurück, dass wir in Zukunft diese Ebene des Verzeihens auch in unserer Arbeit aufspüren und aktiv entwickeln müssen, um unserer Arbeit gut zu machen. Sie wissen es und ich weiß es: Man kann sich ideale Polizistinnen und Polizisten genauso wenig wie ideale Pfarrerinnen und Pfarrer "backen". Viele in der Polizei erhobenen Forderungen wie Fehlertoleranz, Lernkultur und Menschlichkeit drohen immer wieder auf der Strecke zu bleiben, weil Fehler, die man macht, weil der Lernbedarf, den man hat, oder weil die Menschlichkeit, die man bräuchte, weder einfach vorauszusetzen, noch herbeizuwünschen, noch per Erlass herbeizuzitieren sind. Die Voraussetzungen, dass solche Kulturen zum Leben kommen, sind sehr anspruchsvoll und für viele Organisationen sehr ungewohnt. Einen Vorstoß in diese Richtung hat die Polizeidirektion Offenburg in Baden-Württemberg gewagt, die sich das Projekt "Die Polizei als ´verzeihende Organisation´" auf die Fahnen geschrieben hat. Man kann sicher darüber diskutieren, wie gut oder schlecht dieses Projekt klappt. Aber sich vorzustellen, was es bedeuten würde, wenn es tatsächlich gelänge, dieses Vorhaben umzusetzen? Träume? Ja nun, selbst sie wären auf der Kanzel nicht verboten. Aber es sind keine Träume - es ist tiefer Realismus aus einer biblisch geprägten Sicht auf die Welt und auf uns.

Sie merken, das Problem des Bösen lässt sich nicht aus der Welt schaffen, wollten wir uns nicht selbst abschaffen. Es ist zu tief in uns verankert. Aber wir haben Möglichkeiten damit umzugehen, Möglichkeiten, die einem manchmal als allzu hoch, als allzu weit weg, als allzu realitätsfern erscheinen mögen. Aber auch hier gilt: Bei uns liegt mehr drin, als wir oft ahnen. Im Bösen, ja leider, aber auch im Guten. Gott sei Dank! Wagen wir uns auf diesen Weg, dann können wir vielleicht ein Zusammenhang nachvollziehen, den der Theologe Dietrich Bonhoeffer, der in diesem Jahr seinen hundertsten Geburtstag feiern würde, einmal so formuliert hat: "Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will."

Sie merken: Ich glaube, es lohnt sich, darüber nachzudenken, woher das Böse kommt. Dafür, dass Sie sich darauf eingelassen haben, danke ich Ihnen und wünsche Ihnen persönlich, Ihren Angehörigen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gesegnetes Jahr 2006.

Amen.

Pfr. Werner Schiewek, Lehrbeauftragter des Rates der EKD für Ethik im Polizeiberuf, PFA Münster